Panorama Fachkliniken - Akutkrankenhaus


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Behandlungskonzept

Ihr Therapiebegleiter

Physikalische Therapie

Die physikalische Therapie hat in der Psychosomatik eine wichtige Funktion. Viele psychische Belastungen spiegeln sich als Schmerzen und Funktionsstörungen am Körper wider. Durch den direkten Hautkontakt zwischen Behandler und Patient entsteht eine gute Vertrauensbasis. Der Patient begibt sich in die ‘Hände’ des Therapeuten. Der Patient hat während der Behandlung Zeit, sich zu entspannen, und wir achten bewusst darauf, dass während der physikalischen Therapie so wenig wie möglich geredet wird. Wichtig ist es in diesem Zustand der Entspannung „zu fühlen“ und nicht „zu reden“. Die Zeiten der Behandlung in der physikalischen Therapie sind der „Entspannung“, dem „Wohlfühlen“ und dem „Genießen“ gewidmet. Wir verbinden deshalb die physikalischen Anwendungen häufig mit einer angenehmen Entspannungsmusik, die dem psychischen Wohlbefinden dient.

In unserer physikalischen Abteilung werden folgende Therapieformen durchgeführt:

Klassische Massage

Indikationen

  • Hartspann (muskuläre Verspannungen durch psychische und andere Ursachen)
  • eingeschränkte Gelenkfunktionen
  • Schmerzen, z.B. Spannungskopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen
  • Gelenkblockaden degenerative Prozesse (z.B. Abnutzungserscheinungen der Bandscheiben usw.)

Bei vielen Krankheitsbildern empfiehlt sich eine Kombination von Massage mit Wärmeanwendungen und/oder Bewegungstherapie.

Generelle Wirkung

  • Vertrauensbasis zwischen Patient und Behandler
  • Normalisierung der Muskelspannung
  • Schmerzlinderung
  • Durchblutungssteigerung
  • Verbesserung der Stoffwechseltätigkeit
  • Abtransport von Stoffwechselresten
  • funktionelle Unterstützung der Hohlorgane, z.B. peristaltikanregende Darmmassage bei Verstopfung

Dosierungsbedingte Wirkung

Weiche, langsame Massage führt zu einer Schmerzlinderung, einer allgemeinen Entspannung, einer Steigerung des Wohlbefindens, des gesamten Körpergefühls, einer Beruhigung des vegetativen Nervensystems, einer Entspannung der Muskulatur, Vertiefung der Atmung, Verlangsamung der Herzfrequenz.

Die weiche Massage ist am ehesten geeignet für nervöse, abgehetzte, stark belastete, erschöpfte Patienten, ebenso bei akuten Schmerzen.

Die Dosierung der Massage wird bei jedem Patienten individuell angepasst.

Die Wirkung der kräftigeren und schnelleren Massage besteht im Wesentlichen in einer Spannungserhöhung der Muskulatur, einer starken Durchblutung, einer massiven Stoffwechselsteigerung, insgesamt in einer anregenden Wirkung. Ein depressiver Patient beispielsweise wird je nach Stimmungslage, entspannend oder z.B. bei Antriebsarmut eher spannungserhöhend behandelt.

Grundsätzlich gilt es für jede Massage oder physikalische Therapie, einige wesentliche Faktoren zu beachten:

  • bequeme Lagerung des Patienten
  • Fußrolle
  • angenehme Atmosphäre im Raum, keine lauten, hektischen Nebengeräusche,
  • leise, beruhigende Musik
  • angenehme Raumtemperatur
  • angemessene Behandlungszeit (es ist besonders wichtig, dass für eine gute Behandlung ausreichend Zeit zur Verfügung steht, in der Regel sollte der Physiotherapeut eine halbe Stunde Zeit für den Patienten haben)

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