Panorama Fachkliniken - Akutkrankenhaus


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Behandlungskonzept

Behandlungsablauf

Gemeinsam zum Behandlungserfolg

Alle Untersuchungen, die sich mit Wirkfaktoren in der Medizin beschäftigen, weisen eindeutig nach, dass für den Therapieerfolg eine persönliche Beziehung zwischen Arzt und Patient als entscheidend anzusehen ist. Aus diesem Grund kann der Patient in unserer Klinik seinen Therapeuten wechseln, sollte keine Vertrauensbeziehung entstehen. Auch darin unterscheiden wir uns von vielen anderen Kliniken.

Die persönliche Beziehung zwischen Patient und Therapeut wird naturgemäß durch das nähere Umfeld wesentlich beeinflusst. Daher ist es besonders wichtig, einen persönlichen „kleinen Rahmen“ zu schaffen, in dem der Patient sich geborgen fühlt, in dem er sehr persönlich angesprochen wird und sich in einem kleineren Patientenkreis integrieren kann. Nur in solch einem Umfeld sind häufige Kontakte zwischen Therapeut und Patient gewährleistet. Hier kann sich ein Gefühl der Gemeinsamkeit entwickeln und die Beziehung zwischen Patient und Therapeuten wesentlich stärken. Unser ganzheitlicher Behandlungsansatz stellt diesen Aspekt in den Mittelpunkt.

Der Therapieablauf im Einzelnen:

Nach der Anmeldung des Patienten - von ihm persönlich oder durch seinen behandelnden Arzt bzw. bei Vorliegen einer Kostenübernahme - wird ein Aufnahmetermin vereinbart.

Bei der Aufnahme wird jedem Patienten ein Bezugstherapeut zugeordnet. Dieser Bezugstherapeut entwickelt mit dem Patienten gemeinsam die individuellen Therapieziele und den entsprechend zugeschnittenen Behandlungsplan. Darin werden die einzelnen Therapiebereiche mit der entsprechenden Anwendungsmöglichkeit aus dem Bereich der somatischen Behandlungsverfahren und der Psychotherapie in der individuell erforderlichen Gewichtung zusammengestellt. Im Sinne der therapeutischen Zielsetzung wird dabei sehr strukturiert und konfrontativ vorgegangen. Primäres Ziel ist die Überwindung der aktuellen Problematik durch einen kombinierten Ansatz verschiedener therapeutischer Techniken, die es dem Patienten ermöglichen, festsitzende Verhaltensstrukturen aufzulösen und neue alternative Verhaltensmuster zu erproben.

Der „Bezugstherapeut“ begleitet den Patienten über den gesamten Aufenthalt und arbeitet unter Supervision eines Oberarztes bzw. des Chefarztes, integriert in ein Behandlungsteam.

Das Umfeld der Klinik stellt einen angenehmen, entspannenden Rahmen dar - ohne sterile Klinikatmosphäre. Bei uns wird sich jeder Patient geborgen und wohl fühlen können. Dieser äußere Rahmen begünstigt das Prinzip der therapeutischen Gemeinschaft. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Therapie in der Regel harte, intensive Arbeit für den Patienten bedeutet.

Die Therapien umfassen zum einen die notwendigen individuellen Behandlungen im Bereich der somatischen Behandlungsverfahren wie auch ein psychotherapeutisches Behandlungsangebot, das in der Regel folgende Therapien beinhaltet:

  • Gruppentherapien unter therapeutischer Leitung
  • Einzelgespräche von ca. 50 Minuten Dauer
  • Entspannungstherapien, z.B. progressive Muskelrelaxation
  • Sport- und Bewegungstherapie täglich je nach Indikation
  • Vortragsveranstaltungen in regelmäßigen Abständen (teilweise auch für die Öffentlichkeit zugänglich)
  • Naturheilverfahren nach Indikation
  • Musik- und Tanztherapie
  • Kunsttherapie
  • Soziales Kompetenztraining
  • Themenzentrierte Gruppen (Beziehungsgruppe, Tanz der Gefühle)