Panorama Fachkliniken - Akutkrankenhaus


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Behandlungskonzept

Ihr Therapiebegleiter

Ernährungstherapie

Das Thema Ernährungstherapie ist in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Vor dem Hintergrund zahlloser Diäten, die täglich in verschiedenen Zeitungen angeboten werden, einer überschäumenden Fitnesswelle und dem Bestreben, schlank, sportlich und dynamisch zu sein, hat die Ernährungstherapie nach wie vor Hochkonjunktur.

"Grünes Rezept"

Nicht medikamentöse Empfehlungen für Patienten mit Schlafstörungen

Viele Menschen mit Schlafstörungen „unterstützen“ diese Störungen dadurch, dass sie eine falsche Schlafhygiene haben. Deshalb ist es gerade für schlafgestörte Patienten und Patientinnen wichtig, folgende Regeln einzuhalten:

1. Einhalten eines regelmäßigen Schlaf-/Wachrhythmus durch
  • konstante Zu-Bett-Geh-Zeit (wenn möglich den Körper darauf konditionieren, dass regelmäßig zu einer bestimmten Zeit, bspw. 23 Uhr, zu Bett gegangen wird)
  • konstante Aufstehzeiten am Morgen, unabhängig vom Zeitpunkt des Einschlafens (auch am Wochenende bzw. Urlaub)
  • möglichst kein Tagesschlaf (wenn, dann regelmäßig)
2. Schaffen einer positiven Einstellung zum Schlafengehen
  • nur bei Müdigkeit Zubettgehen
  • schaffen von Schlafritualen (z. B. 1 Glas Schlaftee trinken)
  • aufstehen bei quälender Schlaflosigkeit (wenn Sie nachts nicht schlafen können, bitte aufstehen und das Bett verlassen, am besten sich in einen Sessel setzen und lesen und erst wieder ins Bett gehen, wenn Sie müde sind)
  • wenn Sie nachts wach werden, bitte auf keinen Fall auf die Uhr schauen (durch das nächtliche „auf-die-Uhr-schauen“ wird der Körper konditioniert, immer wieder zu diesen Zeiten wach zu werden und auch wieder zu bestimmten Zeiten einzuschlafen). Der Wecker klingelt auch, wenn er Sie nicht die ganze Nacht anschaut. Wenn Sie auf die Uhr sehen, trainieren Sie den Körper, immer wieder um diese Zeit wach zu werden.
3. Allmähliche Verringerung der geistigen und körperlichen Anspannungen vor dem Zubettgehen durch
  • regelmäßige körperliche Aktivität am Tag (täglich mindestens 1 Stunde spazieren gehen) den Fernseher eine Stunde vor dem Schlafengehen ausschalten
  • Raucher sollten mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr rauchen
  • Alkohol sollte man auch nur in Maßen genießen, dann auch 2 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr
  • keine anstrengenden körperlichen oder geistigen Tätigkeiten vor dem Zubettgehen
  • lassen Sie dem Körper Zeit, den Tag zu beenden und die Nacht zu beginnen. Nicht direkt vom Fernseher ins Bett, wenn möglich Schlafrituale dazwischen schalten.
4. Äußere und innere Störquellen ausschalten durch
  • Lärmdämmung
  • angenehme Temperatur (16-18°C)
  • feste Matratzen (viele drehen sich in der Nacht bis zu 50-mal, eine zu weiche Matratze verhindert eine „gute Drehung“)
  • Wecker umdrehen oder unters Bett stellen
  • vermeiden von Koffein, Nikotin, Alkohol und schweren Mahlzeiten am späten Nachmittag und Abend
  • wenn Schlafmittel nötig sind, dann zunächst pflanzliche Medikamente, nur wenn diese nicht helfen, synthetische Schlafmittel. Diese auch nicht länger als 3 Wochen nehmen.

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